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Südtirol im Internet

 

Eine Informationssendung in Zusammenarbeit mit RMI Südtirol Journal

 
Unter dem Titel „Südtirol im Internet“ hat die Brennercom eine Informationssendung in Zusammenarbeit mit RMI Südtirol Journal organisiert. Ziel des Südtiroler Telekommunikationsunternehmens war es, durch eine PR-Serie mit Interviewpartnern aus der Wirtschaft, Forschung und Politik die Bevölkerung über Breitbandinternet besser aufzuklären und zu informieren.

Sehr positiv überrascht zeigt sich Brennercom-Geschäftsführer Karl Manfredi über den Erfolg der fünfteiligen PR-Serie „Südtirol im Internet“, die letzte Woche im Südtirol Journal Mittagsmagazin ausgestrahlt wurde. Dabei handelte es sich um eine aufklärende Informationssendung zum Thema Breitband in Südtirol.

Das Internet ist zum Massenmedium Nummer eins geworden, weltweit, und auch bei uns in Südtirol. Als weltweites Netz macht es uns einen globalen Austausch möglich, in einem möglichst breiten Spektrum. Von Beruf über die Freizeit bis hin zu eigens fürs Internet aufbereiteten Dienstleistungen. Wichtig ist schnelles Internet: darunter versteht man eine Datenübertragungsrate von mehr als zwei Megabit pro Sekunde. Wie schaut es damit aus in Südtirol? „Südtirol steht sehr gut da. Es gibt verschiedene Anbieter, wir haben viel Infrastruktur und im Auftrag des Landes haben wir als Brennercom im Rahmen einer Bietergemeinschaft in Südtirol die flächendeckende Breitbandversorgung eigentlich abgeschlossen„ so Geschäftsführer Dr. Manfredi. „Breitbandinternet kann durch verschiedene Technologien angeboten werden: über Kupferkabel, über Funk und über Glasfaser. Heute können wir mit den herkömmlichen Systemen arbeiten, aber in den nächsten zehn, zwanzig Jahren wird es ohne Glasfaser bestimmt nicht mehr möglich sein“ ergänzt Manfredi.

Der Anteil der Internetnutzer nimmt global rasant zu. Dies bestätigt Dr. Luciano Patacini, Mitarbeiter der Südtiroler Handelskammer: „Täglich pflegen Unternehmen Kontakte mit Lieferanten, Kunden und der öffentlichen Verwaltung. Das Breitbandinternet ist immens wichtig für unsere Betriebe. Bei jedem Treffen mit Unternehmen zum Thema Breitband steht das schnelle Internet ganz oben in der Prioritätenliste. Ganz wichtig ist es in der Tourismusbranche. Viele Gäste sind Entscheidungsträger, die auch im Urlaub eine Verbindung zum Arbeitsplatz haben möchten“.

Landesrat für Vermögensverwaltung und öffentliche Bauten Dr. Florian Mussner und Ing. Marco Springhetti, Direktor des Amts für Infrastrukturen und Umweltanlagen der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol haben über die Breitbandabdeckung in Südtirol gesprochen. „Über Funk kann man eine richtig schnelle Geschwindigkeit nicht erreichen. Deshalb werden wir bis 31.12.2013 alle Gemeinden Südtirols über Glasfaser anschließen. Dabei handelt es sich um eine Investition in Höhe von 15 Millionen Euro. Eine riesige, aber notwendige Investition“ betont der Landesrat. „In zwei Jahren wird das Internet überall in Südtirol bestens funktionieren“ ergänzt Ing. Marco Springhetti.

„Wir leben in einer globalen Zeit, in der die Märkte vernetzt sind. Eine Zeit, in der viel weniger Hardware verschoben wird, aber dafür viel mehr Software. Unternehmen benötigen leistungsfähige Datenautobahnen, die einen optimalen Datenfluss ermöglichen. Wer nicht mitlaufen kann, ist vom Markt weggeschnitten. Breitbandinternet ist für Unternehmen einfach überlebenswichtig!“ betont Dr. Stefan Pan, Präsident des Südtiroler Unternehmerverbandes. „Südtirol hat großen Aufholbedarf. Das Land muss sich beeilen, sodass alle auf diesen Datenautobahnen mit voller Geschwindigkeit fahren können“ so Pan.

Prof. Harald Pechlaner, Uni-Dozent und Direktor des Institutes für Regionalentwicklung und Standortmanagement bei der Eurac unterstreicht, dass der Bedarf nach schnellem Internet und der Verbindung zur Welt nicht nur die Städte betrifft, sondern auch den ländlichen Bereich. „Entscheidend ist, dass wir erreichbar sind und wir die Welt erreichen können. So können unsere Unternehmen weiterhin Geschäfte machen“ sagt Prof. Pechlaner. Wie viel Breitband brauchen wir hingegen daheim? Das hängt von der Nutzung ab. Aber wie Markus Steiner - Funkhaus-Techniker – erinnert, ist es wichtig, dass der Computer gut geschützt ist, d.h. dass eine gute Firewall und Antivirus installiert ist.

Um Südtirol über Glasfaser zu verkabeln, müssen teure Grabungsarbeiten eingeplant werden oder, wie es zwei Gemeinden gewagt haben, kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Villnöss und Vahrn sind einen Schritt voraus, was schnelles Internet und gute Verbindung betrifft. Das E-Werk-Villnöss und die Gemeinde Vahrn haben für die Stromleitung Lehrrohre und Glasfaser verlegt und diese der Brennercom vermietet. Somit konnten sie zusätzlich zur Stromversorgung Familien und Betriebe einen fortschrittlichen Breitbandinternetanschluss mit bis zu 10 Mbit/s zur Verfügung stellen. „Wir waren uns bewusst, dass ein Breitband-Internetanschluss immer wichtiger ist. So haben wir uns einfach für dieses Projekt entschieden“ so Paul Profanter, Geschäftsführer des Energie-Werks Villnöss. Auch Andreas Schatzer, Bürgermeister von Vahrn ist begeistert: „Heute können wir blitzschnelles Internet anbieten und unsere Bürger sind sehr, sehr zufrieden. Wir erreichen eine Geschwindigkeit, die bis vor kurzem ein Traum war“.
 
 




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