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Sind wir bereit für die neue Leichtigkeit?

Sind wir bereit für die neue Leichtigkeit?
 
 
Viele Schlagwörter und Begriffe haben wir in den letzten Jahren gehört: Es lebe der ROI, der Return on Investment, der Ertrag aus unseren „Assets“, also aus Investitionen in Vermögenswerte, die sich unter unserem Dach befinden und die unsere Vermögensbilanz belasten. Ein Hoch auf die Gesamtbetriebskosten heißt es, die TCO – Total Cost of Ownership – die sich in Geld ausgedrückt aus Abschreibungen, Finanzaufwendungen und Betriebskosten ergeben. Unternehmen sollen mehr auf Liquidität achten, sie sollen Ressourcen freisetzen und die Nutzungsrate von technischen Anlagen optimieren! Doch grade wenn es um Hightech geht, werden diese Visionen paradoxerweise noch viel zu selten umgesetzt. Hier ist dringend ein Umdenken nötig: Denn ihren Strom produzieren die Unternehmen doch auch nicht selbst, und sogar die Autoparkplätze werden immer öfter von externen Firmen betrieben. Dieses Prinzip setzt sich in vielen Bereichen fort, auch die Immobilien zum Beispiel sind meist gepachtet. Doch sobald es um die IT-Ressourcen geht, tun sich viele Unternehmen schwer, den Qualitätssprung hin zu Dienstleistungen zu vollziehen und auf teure Investitionen und mehr Eigentum zu verzichten. Das sichtbare Ergebnis in vielen Firmen: Ressourcen binden Kapital, Technologien veralten und Innovationen für mehr Produktivität sind erschwert, da man zunächst die bestehenden Anschaffungen abschreiben muss. Doch wenn Human- und finanzielle Ressourcen durch den Betrieb alter Applikationen gebunden sind, dann stehen sie nicht zur Verfügung, um neue zu schaffen. Ganz zu schweigen von den enttäuschenden Nutzungsraten bestehender IT-Investitionen. Statistiken belegen das – und auch viele unserer Kunden haben ähnliche Erfahrungen gemacht: Die Auslastungen sind mit manchmal nur 20 bis 25 Prozent entschieden zu niedrig.

Die Zeit ist also reif umzudenken und die Herangehensweise zu ändern. Cloud Computing verhält sich zur herkömmlichen IT wie Strom zur Kraft von fließendem Wasser: Beides lässt sich bedarfsorientiert nutzen wenn, wo und so lange es notwendig ist. Ohne Grenzen und Limits. Nur ein Werbehype? Nein, denn Cloud Computing steht für einen echten technologischen Paradigmenwechsel. Vergleichbar bedeutende Innovationen an Autos würden sowohl den Motor als auch das Getriebe revolutionieren.

Die beiden Hebel Netzvirtualisierung und Netzgeschwindigkeit

Es ist viel die Rede von den Möglichkeiten zunehmend ausgereifter Virtualisierungstechnologien. Das betrifft natürlich vor allem die Server, wirkt sich aber immer stärker auch auf die Datenspeicherung und zukünftig auch auf die Desktop-Welt aus. Virtualisierung ist an und für sich keine neue Technologie, man sprach davon schon vor 40 Jahren, zur Zeit der Betriebssysteme der IBM Mainframes (die als VM, als „Virtual Machine“ bekannt wurden). Angesichts der teuren und nur teilweise genutzten Ressourcen (ein MIPS kostete damals ein Vermögen), wurden die virtuellen Rechner eingesetzt, um zum Beispiel Produktions- und Entwicklungsumgebungen voneinander zu trennen. Der Fortschritt ergibt sich heute vor allem daraus, dass man virtuelle Server oder Sessions extrem dynamisch und mit bislang ungeahnter Einfachheit erzeugen kann – dutzendweise auf einem einzigen physischen Server.

Die zweite grundlegende Entwicklung, vor allem für die Public Cloud, ist die Verbreitung von Breitbandnetzen. In der Vergangenheit erschwerten Kosten und Leistungsfähigkeit der Netze die Übertragung großer Datenmengen. Die netztechnischen Voraussetzungen sind heute geschaffen. Es gilt die einfache Formel: „No network, no cloud“. Die Netze der jüngsten Generation – sowohl die Zugangs- als auch die Übertragungsnetze, also die Backbones – haben dazu beigetragen, die „Geografie der IT-Ressourcen“ zu verändern. Es geht nicht nur darum, den Zugang zu IT-Strukturen für die Nutzer preiswerter und schneller zu gestalten, sondern auch um eine Verbesserung der Übertragungsleistungen, sowie, last but not least, um optimalen Datenschutz. Ein Beispiel für die schnellen Fortschritte in diesem Bereich ist die Inbetriebnahme der schnellsten „Datenautobahn“ Italiens durch Brennercom im Frühjahr 2012. Entstanden ist hier eines der leistungsstärksten Übertragungsnetze Europas mit gebündelten Übertragungskanälen von jeweils 100 Gigabit pro Sekunde und einer aggregierten Kapazität von mehreren Terabit pro Sekunde. Gleichzeitig wurden neue „Metro“-Systeme für das Management der Festplattenarchive eingeführt, mit denen sich einerseits das Backup zwischen den Platten optimieren lässt und man außerdem zeitgleich Festplatten beschreiben kann. Das Resultat: Die Latenzzeiten gehen auf fast Null zurück (nur 1 bis 2 Millisekunden), zeitliche Verzögerungen aufgrund geografischer Entfernungen gibt es nicht mehr.

Lösungen dieser Art mit eigenen IT-Strukturen zu realisieren, wird für 95 Prozent der Firmen kaum möglich sein – zumal in Verbindung mit Technologien und Experten, die rund um die Uhr für maximalen Datenschutz und Netzsicherheit sorgen. Entsprechende Strukturen wären auch nicht ökonomisch zu betreiben. Lösungen aus dem Bereich Cloud Computing sorgen hingegen für ungleich höhere Nutzungsraten der Ressourcen und werden zum Bestandteil der „Best Practice“. Unnötig hinzuzufügen, dass diese Leistungen heute zu Kosten verfügbar sind, von denen man vor fünf Jahren nur träumen konnte. Das Fundament hierfür ist die kontinuierliche Verbesserung der allgemeinen, für Unternehmen und Nutzer bereitgestellten Netzinfrastrukturen. Auch aus diesem Grund baut Brennercom sein hochmodernes Breitbandangebot vor allem dort weiter aus, wo die Nachfrage am stärksten ist, also im Unternehmenssegment mit seiner geschäftlichen und gewerblichen Nutzung. Die Träume von damals werden heute wahr.

Nun gilt es, die neuen Chancen in eindeutige Wettbewerbsvorteile zu verwandeln. Der Faktor Geschwindigkeit wird heute und in den nächsten Jahren entscheidend sein für den Erfolg. Mehr Leichtigkeit und weniger Ballast in den IT-Strukturen ist der Weg, um schneller zu werden, Ressourcenvergeudung zu reduzieren und die Technologien anhand der Anforderungen des Marktes und der Unternehmen auszurichten – und nicht andersherum.
 
 




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