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Manfredi: „Wir blicken wie gewohnt nach vorne: Glasfaser eröffnet neue Wege und Dienstleistungen.“

Manfredi: „Wir blicken wie gewohnt nach vorne: Glasfaser eröffnet neue Wege und Dienstleistungen.“
 

Tausendstes Unternehmen ans Brennercom Glasfasernetz angeschlossen

 
Der Geschäftsführer des Südtiroler Telekommunikations-Anbieters Brennercom zeigt neue Tendenzen auf: Das kontinuierlich anwachsende Datenvolumen und neue technisch-organisatorische Möglichkeiten erfordern nicht nur leistungsstarke Netze, sondern auch hohe Upload-Geschwindigkeiten. Diese Voraussetzungen kann FTTH (Fibre to the Home) gewährleisten.

"Wir hatten die Situation richtig eingeschätzt, der Markt ist uns gefolgt. Was noch vor wenigen Jahren eine Flucht nach vorn zu sein schien, gehört heute zu den alltäglichen Anforderungen.“
So kommentiert Brennercom Geschäftsführer Karl Manfredi den Gewinn des tausendsten Kunden, der Kommunikationsdienstleistungen über einen Glasfaseranschluss nutzt und von einem Qualitätssprung bei Performance und Geschwindigkeit profitiert. Der erste Glasfaser-Kunde, die Europäische Akademie Bozen (EURAC), ging im Jahr 2002 ans Netz, als die Glasfaser-Technologie in Italien und weltweit noch ganz am Anfang stand. „Seitdem gab es eine kontinuierliche und schnelle Entwicklung. Brennercom zeichnet sich in Italien dadurch aus, dass wir die Glasfaser – dank einer Kooperation zwischen öffentlichen und privatwirtschaftlichen Stellen – nicht nur in die Städte, sondern auch zu Nutzern in abgelegene Regionen gebracht haben. Ein Terabyte, also tausend Gigabyte, die vor zehn Jahren selbst für eine mittelgroße Firma als beträchtlich galten, speichert heute ein Standard-PC. Das Internet-Datenaufkommen über die Festnetze wächst jedes Jahr um mehr als 40 Prozent. Verantwortlich dafür sind auch neue Dienstleistungen, insbesondere im Videobereich, die heute gleichermaßen Privatpersonen wie Geschäftskunden nutzen.“

Der Ausbau der Netzbandbreite ist eine der Verpflichtungen, die sich aus der Digitalen Agenda für Europa ergeben. Danach soll bis 2020 für alle Einwohner ein Internetanschluss mit mindestens 30 Megabit pro Sekunde und für 50 % der Bevölkerung ein Breitbandnetz mit Geschwindigkeiten von 100 Megabit zur Verfügung stehen. Brennercom hat entsprechend der eigenen Strategie, besonders ein Partner im Geschäftskundenbereich zu sein, eines von Anfang an erkannt: Die konkreten Vorteile der Verbreitung ultraschneller Netze sind vor allem für Unternehmen interessant. „Die Autonomen Provinzen Bozen und Trient bilden eine Region mit Vorreiterrolle auf nationaler und europäischer Ebene. Denn die öffentliche Verwaltung hat die Bedeutung der modernen Infrastrukturen inklusive ihrer Vorteile – etwa kürzere Entfernungen, beschleunigter Informationsaustausch und Nutzung neuer Dienstleistungen – frühzeitig erkannt. Die Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand war entscheidend, um „Best Practices“ realisieren zu können, die heute auch in anderen Zusammenhängen beispielhaft sind“, fügt Manfredi hinzu.

Brennercom hat bereits rund 15 Stadt-, Gewerbe- und Industriegebiete in beiden Provinzen mit Glasfaser versorgt. Das zuletzt eröffnete Gebiet in Nogarole Rocca bei Verona steht dabei für den Beginn einer Entwicklung, die über die Region Trentino-Südtirol hinausgeht. Weitere Anschlüsse sind derzeit im Bau bzw. in der Planungsphase. Darunter zum Beispiel das Industriegebiet Bozen Süd, wo die ersten Kunden bereits freigeschaltet wurden. Die Leistungsmerkmale von Glasfaserverbindungen – etwa hinsichtlich der Anzahl der verbundenen Nutzer, der Anwendungen und des Datenübertragungsvolumens – liegen mindestens ein, manchmal zwei Größenordnungen über ADSL-Anschlüssen. Unter den Brennercom Kunden gibt es Teilnehmer mit Anschlussgeschwindigkeiten zwischen ein paar Dutzend und 100 bzw. bis zu 1000 Megabit/s.

„Die Nachfrage nach einem Glasfaserzugang kommt direkt von den Unternehmen selbst, denn sie benötigen schnelle Netze, um mit ihren Kunden auf der ganzen Welt zu kommunizieren und auch interne Prozesse effizienter gestalten zu können“, erläutert der Brennercom Geschäftsführer. „Parallel dazu werden zunehmend auch innovative Dienstleistungen verlangt. Wenn es bis gestern in der Regel noch um Anwendungen wie elektronische Post, E-Commerce und Netzzugang ging, erreichen uns heute immer mehr Nachfragen im Zusammenhang mit neuen organisatorischen Strukturen, zur Auslagerung von IT-Diensten und nach Cloud Computing-Services. Gleichzeitig stellt auch der Privatnutzer höhere Anforderungen. Auch in diesem Segment wächst also das Interesse nicht nur an kostengünstigen Tarifen, sondern auch an zusätzlichen Dienstleistungen. Aufgrund unserer Erfahrungen in der Vergangenheit setzen wir weiter auf die Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, um diese neuen Anforderungsprofile optimal zu bedienen.“

Brennercom

Brennercom gehört zu den dynamischsten Anbietern von Telekommunikations- und IT-Infrastrukturdiensten. Der führende Ansprechpartner für Unternehmen aus dem Trentino–Südtirol versorgt auch verschiedene Regionen im Nordosten Italiens, die an seinen Backbone Mailand-München angeschlossen sind, mit Glasfaser. Daneben bietet Brennercom Cloud Computing-Services, die auf den unternehmenseigenen Rechenzentren der jüngsten Generation in Trient und Bozen aufsetzen. Im Jahr 2012 erzielte die Brennercom S.p.A. mit einem Umsatz von 31,7 Millionen Euro ein Plus von 9 % gegenüber dem Vorjahr, auf Konzernebene beliefen sich die Umsätze auf 37 Millionen. Das Unternehmen hat 115 Beschäftigte (Mitarbeiterzahl im Konzern: 155). Hauptaktionäre sind die Gruppe Athesia (48,3 %) und die Autonome Provinz Bozen (42,3 %).
 
 




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