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Manfredi (Brennercom) als Glasfaserexperte in Graz eingeladen

Manfredi (Brennercom) als Glasfaserexperte in Graz eingeladen
 
 
Das Amt für Wirtschaft und Innovation der Steirischen Landesregierung hat in Graz die erste Steirische Breitband-Enquete organisiert. Brennercom-Geschäftsführer Karl Manfredi wurde dabei als Experte eingeladen. Denn moderne Glasfasernetze sind heute Grundvoraussetzung für die Ansiedelung neuer Betriebe und neuer Arbeitsplätze. Und schaffen die erforderlichen Grundlagen, um die Wettbewerbsvorteile eines Gebietes langfristig zu erhalten.

Die 1. Steirische Breitband-Enquete in der Grazer Zentrale der Energie Steiermark sorgte für einen wahren Besucheransturm. Mehr als 150 Teilnehmer, darunter 60 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus allen steirischen Regionen sind gekommen, um sich aus erster Hand über Möglichkeiten und Herausforderungen der „Breitbandinitiative 2020“ zu informieren.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Hausherrn und Energie Steiermark Vorstandssprecher Christian Purrer machte Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann - als Initiator der Enquete - gleich zu Beginn deutlich, dass der Zugang zu schnellen- und ultraschnellen Internetverbindungen vor allem für die steirischen Landgemeinden künftig ein Überlebenskriterium darstellt und, dass es höchste Zeit ist, aktiv zu werden.

„Wenn wir wollen, dass Wirtschaftsentwicklung nicht nur in den urbanen Zentren stattfindet, sondern insgesamt in der gesamten Steiermark, dann müssen wir uns eine klare Frage stellen: Was ist für Menschen und Unternehmen überlebenswichtig, um in den Regionen zu bleiben und dort zu arbeiten? Breitband lautet die Antwort“ erklärte der Wirtschaftslandesrat. „Das Ziel ist eine flächendeckende Versorgung mit einer Datenrate von 100 Mbit/s bis 2020. Die Steiermark steht heute vor einer großen Herausforderung“ so Buchmann. „In Österreich werden im ersten Schritt 300 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Aus diesen Mitteln werde man der Steiermark 70 bis 80 Millionen anbieten müssen, um hier eine entsprechende Entwicklung zu forcieren. Denn die Steiermark hat einen besonderen Aufholbedarf„ betonte Buchmann.

Nach der Einleitung begann die Runde der Expertenvorträge: Gerhard Greiner - Geschäftsführer der Infonova GmbH und steierischer Internetpionier, Karl Manfredi - Geschäftsführer bei Brennercom AG, Alfred Ruzicka - Stabstelle Informations- und Kommunikationsinfrastruktur, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und Simone Schmiedtbauer - Bürgermeisterin der Gemeinde Hitzendorf bei Graz.

Karl Manfredi wurde als Spezialist mit viel Erfahrung im Ausbau von Glasfaserinfrastrukturen eingeladen. „Angesichts des stetig wachsenden Datenverkehrs muss man die Notwendigkeit solcher Leitungen mittlerweile ähnlich betrachten wie die Wasser- oder Stromversorgung“ erklärte Manfredi. „Glasfasernetze sind Infrastrukturen, die uns in den nächsten fünfzig Jahren begleiten werden, so wie uns das Kupferkabelnetz 50-60 Jahre begleitet hat. Die Kupfernetze wurden nicht für die Datenübertragung gebaut – sondern für den Telefonverkehr. Heute missbrauchen wir diese Infrastruktur und ärgern uns, wenn das Internet zu Hause oder im Büro langsam ist“, so Manfredi. „In Südtirol ist der flächendeckende Anschluss aller 160 Gemeinden politisch beschlossen. Der größte Kostenfaktor ist mit 70-80% der Leitungsbau. Danach werden sich die Investitionen nachhaltig rechnen. Die Umwegrentabilität ist sehr, sehr groß. Auch wenn es schwierig ist, auch wenn es teuer ist, auf lange Sicht hin zahlt sich eine Glasfaserinvestition immer aus“ ergänzte der Geschäftsführer der Brennercom.

Mit viel Applaus, einer Diskussionsrunde und weiteren Experten ging die erste Breitband-Enquete nach knapp vier Stunden zu Ende. Eine Blitzumfrage unter den Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen zeigte, dass die Botschaft - dass schnelles Internet gerade für ländliche Gemeinden ein entscheidendes Existenzkriterium darstellt - angekommen ist. Denn Glasfaser ist entscheidend sowohl für eine Wohnsitzgemeinde als auch für die Ansiedlung von Unternehmen, um Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten.

Bild (v.l.n.r.): Karl Manfredi, Gerhard Greiner, Christian Buchmann, Simone Schmiedtbauer und Alfred Ruzicka beim 1. Steirischen Breitband-Enquete in Graz am 15. Oktober 2014

BRENNERCOM
Brennercom gehört zu den dynamischsten Akteuren der ICT-Branche (Informations- und Kommunikationstechnologie). Mit Hauptsitz in Bozen und einer Niederlassung in Trient fungiert Brennercom als Bindeglied zwischen Norditalien und dem deutschsprachigen Markt, auf dem das Unternehmen ebenfalls mit Zweigstellen (im österreichischen Innsbruck und in München) präsent ist. Auch in Mailand, Verona und Rovereto ist der ICT-Anbieter mit Geschäftsstellen vertreten und vertreibt seine Dienstleistungen in ganz Italien sowie im Ausland. Als führender Ansprechpartner im Bereich IT, Internet und Telekommunikation für Unternehmen im Raum Trentino-Südtirol schließt Brennercom auch verschiedene Regionen im Nordosten Italiens an das Brennercom Backbone-Netz Mailand-München an und versorgt diese mit Glasfaser. Cloud Computing-Services, die auf den unternehmenseigenen Rechenzentren der jüngsten Generation in Trient, Bozen und Innsbruck aufsetzen, runden das breite Angebotsspektrum ab. Im Jahr 2013 erzielte die Brennercom AG mit einem Umsatz von 32,1 Millionen Euro ein Plus von 1 % gegenüber dem Vorjahr. Auf Gruppenebene beliefen sich die Umsätze auf ca. 40 Millionen. Das Unternehmen hat 120 Beschäftigte (Mitarbeiterzahl in der Gruppe – d.h. inklusive Telefonia Alto Adige GmbH und Met Italia GmbH: 180). Hauptaktionäre sind die Gruppe Athesia (48,3 %) und die Autonome Provinz Bozen Südtirol (42,3 %).
 
 




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