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Karl Manfredi (Brennercom): Das Modell Trentino – Südtirol kann das Netz inspirieren

Karl Manfredi (Brennercom): Das Modell Trentino – Südtirol kann das Netz inspirieren
 
 
Der Geschäftsführer des Bozner Anbieters spricht in RADIO 24 über die Zukunft der Netzwerk-Strukturen: „Die beste Lösung ist ein öffentliches Netz, das den verschiedenen Akteuren gleichberechtigt offensteht.“ Positives Urteil hinsichtlich der Rolle der Aufsichtsbehörde „auch im internationalen Vergleich“. Die nächsten Entwicklungsschritte des Unternehmens: Veneto, Lombardei und Cloud Computing.

http://www.radio24.ilsole24ore.com/programma/incontri/2013-06-09/karl-manfredi-brennercom-alto-123820.php?idpuntata=gSLAK0uCR&date=2013-06-09


Das Modell Trentino – Südtirol kann das zukünftige Wachstum des nationalen Telekommunikationsnetzes inspirieren. Das sagte der Brennercom Geschäftsführer Karl Manfredi in einem Interview am Sonntag 9. Juni bei RADIO 24, dem Radiosender von Sole 24 Ore. Manfredi zufolge „sollte das zukünftige Breitband-Netz auf nationaler Ebene der öffentlichen Kontrolle unterstehen und den Akteuren auf jeden Fall die Möglichkeit gegeben werden, die Infrastruktur gleichberechtigt nutzen zu können. Damit könnte ein gleichberechtigter Wettbewerb gewährleistet werden“. Vonseiten der Provinzbehörden in Bozen und Trient, so der Manager weiter, werde der Ausbau der Netzinfrastruktur – wenn auch mit einem teilweise unterschiedlichen Ansatz – aktiv unterstützt. Hierbei werden auch die Gemeinden und Privatunternehmen einbezogen. Davon profitieren Unternehmen, Verbraucher und Bürger.

Manfredi hat sich positiv über die bisherige Rolle der italienischen Aufsichtsbehörde für Kommunikationswesen Agcom geäußert: „Unsere Geschäftstätigkeiten sind grenzüberschreitend und betreffen auch Teile von Österreich und Deutschland. Dabei fungiert Brennercom als Bindeglied zwischen den nördlichen und den südlichen Alpenregionen und bedient eine wirtschaftliche Makroregion, die sich zwischen der Lombardei, dem Veneto, Tirol und Bayern erstreckt. Auch im internationalen Vergleich hat die italienische Aufsichtsbehörde ein effizientes Vorgehen bewiesen, die verschiedenen Interessen gebührend einbezogen und sich umsichtig für einen ausgeglichenen Markt eingesetzt“.
Zu den Wachstumsperspektiven des Unternehmens befragt, hat Manfredi unterstrichen, dass „die Geschäftstätigkeiten der Brennercom in all diesen Jahren zwar auf einer Kooperation von öffentlichen und privaten Einrichtungen gründeten, das Unternehmen aber nach privatwirtschaftlichen Kriterien geführt wurde“. Vor diesem Hintergrund stelle also die „Ankündigung der Südtiroler Landesverwaltung, ihren Anteil von derzeit 42 Prozent veräußern zu wollen, keinesfalls ein Problem dar“. In Zukunft sei eine geografische Ausweitung des Marktes in Richtung Veneto, Friaul und Lombardei geplant. Manfredi kündigte an, dass die Brennercom nach der Eröffnung der Zweigstellen in Innsbruck, München und Verona „ab September auch mit einem Büro in Mailand vertreten ist. Unser Angebot umfasst nicht nur Konnektivität, Telefonie, Internet und Daten, sondern wir bieten über unsere neuen Rechenzentren in Bozen und Trient auch cloudbasierte IT-Services an. Unsere Kunden bescheinigen uns ‚deutsche Genauigkeit und Effizienz‘ – ein Vorteil für die italienischen Unternehmen, die sicher auf einen zuverlässigen und qualitativ hochwertigen Partner an ihrer Seite zählen können“.

http://www.radio24.ilsole24ore.com/programma/incontri/2013-06-09/karl-manfredi-brennercom-alto-123820.php?idpuntata=gSLAK0uCR&date=2013-06-09

Brennercom


Brennercom gehört zu den dynamischsten Anbietern von Telekommunikations- und IT-Infrastrukturdiensten und fungiert mit Zweigstellen in Innsbruck und München als Bindeglied zwischen Norditalien und dem deutschsprachigen Markt. Der führende Ansprechpartner für Unternehmen aus dem Trentino–Südtirol versorgt auch verschiedene Regionen im Nordosten Italiens, die an seinen Backbone Mailand-München angeschlossen sind, mit Glasfaser. Da-neben bietet Brennercom Cloud Computing-Services, die auf den unternehmenseigenen Rechenzentren der jüngsten Generation in Trient und Bozen aufsetzen. Im Jahr 2012 erzielte die Brennercom AG mit einem Umsatz von 31,7 Millionen Euro ein Plus von 9 % gegenüber dem Vorjahr, auf Gruppenebene beliefen sich die Umsätze auf 37 Millionen. Das Unternehmen hat 115 Beschäftigte (Mitarbeiterzahl im Konzern: 155). Hauptaktionäre sind die Gruppe Athesia (48,3 %) und die Autonome Provinz Bozen (42,3 %).
 
 




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