MITTEILUNG

Diese Seite benutzt Cookies und erlaubt das Setzen von "Drittanbieter-Cookies".
Für weitere Informationen, und um die Verwendung von Cookies entsprechend Ihren Wünschen zu verwalten, kann hier die umfassende Aufklärung zum Datenschutz eingesehen werden.
Wenn Sie auf "OK" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Sie können diese Einstellung jederzeit unter der Rubrik "Cookies verwalten" verwalten oder ändern.
 
 
 
 
 
 
 

Evolution der IT: Brennercom eröffnet neue Wege

Evolution der IT: Brennercom eröffnet neue Wege
 
 
Im Rahmen einer Tagung in Bozen präsentierte Brennercom die „b.CLOUD“, das neue Angebot für Services im Bereich Datenverarbeitung, Speicherung „on demand“ und Datenschutz.

Gespräche mit international renommierten Technologiepartnern: Edwin Paalvast (CISCO): „Die Rechenzentrums-Branche wächst stärker denn je.

“ Dario Regazzoni (EMC): „Neue Lösungen sorgen für den kontinuierlichen Anstieg des Datenvolumens bei maximaler Sicherheit.“

Brennercom Geschäftsführer Karl Manfredi: „Die Expansion der Rechenzentrums-Dienstleistungen zeigt, welche Unterstützung sich Unternehmen für ihr Business wünschen.“


Neue Perspektiven für die IT-Landschaft in Unternehmen: Firmen und öffentliche Institutionen stehen vor der einmaligen Chance, ihre IT-Systeme ohne große Investitionen auf ein höheres Niveau heben zu können. Eine innovative Kombination neuer Technologien im Bereich Datenverarbeitung und Telekommunikation macht es möglich, gleichzeitig außerdem die gesamten IT-Kosten zu reduzieren.

Der innovative Ansatz des Cloud Computings schafft hierfür die Voraussetzungen. Die Technologien und Informationen, Anwendungen und Kompetenzen der Wolke beleuchteten zweihundert Vertreter von Unternehmen – zum Großteil aus dem Raum Trentino-Südtirol und dem Nordosten Italiens – am Freitag, den 22. März, in Bozen. Anlass war die Eröffnung des neuen Brennercom Rechenzentrums, das als Symbol für den aktuellen Wandel auf technologischer und organisatorischer Ebene steht.
 
Ein Panel hochrangiger Experten stellte die neuen Perspektiven vor, darunter Vertreter national wie international renommierter Branchenführer aus dem Bereich Information Technology – beispielsweise von CISCO, dem weltweit größten Anbieter von Networking-Lösungen und revolutionärem Vorreiter für zunehmend virtualisierte und hochflexible Rechenzentren, oder von EMC, der unbestrittenen Nummer Eins in Sachen Speichersysteme und Datenmanagement. Der Brennercom Präsident Ferdinand Willeit erinnerte an die Werte des Unternehmens, dessen enger Kontakt zu seinen Kunden stets das eigene Wachstum prägte. Geschäftsführer Karl Manfredi blickte auf ein Jahrzehnt kontinuierlichen Ausbaus der Dienstleistungen zurück – vom Breitband-Internetanschluss über das Management von E-Mail-Diensten bis zum Housing / Hosting. Edwin Paalvast, Senior Vice President des Segments Service Provider CISCO Europa, Mittlerer Osten, Afrika und Russland, skizzierte zukünftige Entwicklungszenarien im Bereich Cloud Computing und Rechenzentren. Paalvast erläuterte, wie unter dem Druck der neuen globalen Trends – von Mobilität über Big Data sowie Video- bzw. multimedialer Kommunikation bis hin zu den sozialen Netzwerken, die immer stärker auch in den Unternehmensbereich eindringen – der Datenverkehr der Rechenzentren wächst: in den fünf Jahren zwischen 2011 und 2016 von 1,8 auf 6,6 Zettabyte (also 6600 Milliarden Gigabyte) so gut wie um das Vierfache, der Datenverkehr cloudbasierter Datenzentren sogar um das Sechsfache. Grund genug, eine neue Vision zu erarbeiten und sich bewusst zu machen, dass die herkömmlichen IT-Ansätze mittlerweile mehr als obsolet sind.

Von Sicherheit bis Flexibilität: gute Gründe für die Cloud und für cloudbasierte Dienste

Auch die nächsten beiden Redner warfen einen Blick auf die langfristigen Trends: Der Zukunftsforscher Berthold Müssig von der Future Management Group in Eltville beleuchtete Themen wie die demografische Entwicklung und Herausforderungen in Sachen Stromversorgung und umweltbewusstes Wachstum. Domenico Rotella, Kommandant der Steuerfahndungsdienste Bozen sprach über rechtliche Aspekte und Sicherheitsanforderungen an das Daten-Management vor dem Hintergrund einer immer stärkeren Digitalisierung von Dokumenten. Thematisiert wurden somit neben technologischen Szenarien auch Fragen, die zu den beschriebenen Technologien in Beziehung stehen und lebhaft debattiert wurden. Diese Diskussion wurde in den nächsten Beiträgen fortgeführt von Dario Regazzoni, Strategy & Technology Director bei EMC Italien, und Giorgio Pignataro, Sales Director Service Providers für CISCO Italien. Unter der fachkundigen Moderation von Gianfranco Fabi, Journalist bei der führenden Wirtschaftstageszeitung „Il Sole 24 Ore“ und ehemaliger Vizedirektor des renommierten Wirtschaftsblatts sowie Intendant des Senders RADIO 24, wurden die „heißen Themen“, auch mit zahlreichen Beiträgen aus dem Publikum, lebhaft diskutiert.

Besondere Aufmerksamkeit widmeten die Teilnehmer vor allem dem Thema Sicherheit – einem Kernaspekt angesichts des explodierenden Volumens zu verarbeitender Daten und der Fragen, die sich aus der zunehmenden Abhängigkeit der Unternehmen von Online-Applikationen und dem Internet ergeben – rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Sollte man angesichts der Risiken Anwendungen bevorzugen, die „im Haus“ auf den firmeneigenen Systemen aufsetzen, oder vertraut man sich besser einem externen Fachmann an? Die Antwort der Fachleute war eindeutig: „Es ist auch für größere Unternehmen nicht möglich, Hard- und Software in vergleichbarem Umfang, Qualität und Sicherheit bereitzustellen, die ein professioneller Anbieter von Cloud-Diensten tatsächlich gewährleisten kann, das gilt ganz besonders auch für die Prozesse und die fachlichen Kompetenzen“, so die einstimmige Rückmeldung der Experten Regazzoni und Pignataro. Noch deutlicher brachte es Edwin Paalvast auf den Punkt: „Was unterscheidet das Brennercom Angebot von einem der Anbieter, die heutzutage die namhaftesten Marken bei Cloud-Diensten vertreten? Einfach: Bei der Entstehung der Brennercom Cloud lag das Hauptaugenmerk auf den Unternehmen.“ Auch Oberstleutnant Rotella vertritt einen klaren Standpunkt: „Man muss unbedingt darauf achten, wo die Daten verarbeitet werden: Italienische Anbieter, bzw. zum Großteil auch Unternehmen mit Sitz in anderen EU-Ländern, sind an strenge Regelungen zum Schutz der Vertraulichkeit von Daten und personenbezogenen Informationen gebunden. Das gilt jedoch nicht für Daten, die in Archiven von US-amerikanischen Anbietern gespeichert sind. Kraft des USA Patriot Act können solche Daten jederzeit und ohne einen Gerichtsentscheid von einer ausländischen Behörde eingesehen werden. Im Endeffekt hat man es also mit lokalen Vorschriften oder den Gesetzen anderer Länder zu tun, die definitiv miteinander kollidieren“. Diese Gefahr ist, so Geschäftsführer Karl Manfredi, „bei einem italienischen und europäischen Provider wie Brennercom ausgeschlossen.“

Ressourcen im Unternehmen freisetzen

Doch warum sollten auch Firmen mit eigener IT-Abteilung umdenken und sich für cloudbasierte Dienste entscheiden? Die verschiedenen Diskussionsbeiträge, die auf diesen wichtigen Aspekt eingingen, kamen zu einem wesentlichen Fazit: Das Schlüsselwort ist „Optimierung“ im Sinne einer bestmöglichen Nutzung der Ressourcen. Dabei geht es nicht nur um Sachressourcen und die Hardwareausrüstung, die besser eingesetzt werden kann, und auch nicht allein um Anwendungssoftware. Es geht darum, „die Energien im Unternehmen freizusetzen“, wie Cisco Manager Paalvast erläuterte. Denn derzeit widmen Unternehmen 80 % ihrer Ressourcen im Bereich IT dem „Unterhalt“ der physikalischen Infrastruktur und nutzen lediglich 20 % für neue Initiativen und für die Einführung neuer Applikationen, in einem Wort: für die Weiterentwicklung. Den Betrieb und die tagtäglichen Aufgaben einer „public Cloud“ anzuvertrauen bedeutet, Zeitaufwand zu mindern, Ressourcen für Innovationen freizusetzen und die Reaktionszeiten auf Veränderungen im Markt zu beschleunigen. Besonders aussagekräftig ist in diesem Zusammenhang wohl die Erfahrung, die der Netzwerkausrüster Cisco selbst gemacht hat. Dort sanken die durchschnittlichen Kosten zur Aktivierung eines neuen Servers von 2.500 auf ein paar Hundert Dollar. Die Zeit für das „Provisioning“ und die Konfiguration verkürzte sich von Tagen und Wochen auf sage und schreibe sieben Minuten.

Dank der innovativen Zusammenarbeit mit weltweit branchenführenden Geschäftspartnern basieren die Brennercom Cloud-Services auf neuen Technologien, die für einen deutlichen Qualitätssprung sorgen. Hier zeigt Brennercom Exzellenz auf nationaler und europäischer Ebene. Das gilt beispielsweise für die von Alcatel-Lucent gelieferte Glasfaserautobahn zwischen den Standorten in Trient und Bozen. Eine einzelne Faser umfasst Dutzende von Kanälen, „parallele Fahrbahnen“ sozusagen, die für Übertragungsgeschwindigkeiten von 100 Gigabit/s sorgen. Dieser Rekord ist nur möglich durch den Einsatz top-aktueller und homogener Technologien. Wobei solche Höchstgeschwindigkeiten keinen Selbstzweck erfüllen, sondern dazu beitragen, die beiden physischen Datenzentren in Trient und Bozen zu einer einzigen logischen Einheit zu verschmelzen. Realisiert wird diese Einheit auf der Grundlage des Cisco UCS (Unified Computing Systems) und der Speicherlösungen VPLEX von EMC, sodass die beiden Rechenzentren, obwohl in sechzig Kilometer Entfernung, simultan im „Tandembetrieb“ arbeiten. Im Ergebnis führt das zu einer gleichzeitigen Datenbearbeitung ohne Datenverlust.
 
Ein hochwertiges Übertragungsnetz als Voraussetzung für erstklassige Cloud-Dienste

Das b.CLOUD Angebot umfasst Datenverarbeitungsdienste inklusive der Bereitstellung physischer und virtueller Serverressourcen sowie Speicherlösungen, Notfallwiederherstellung und Backup. Geschäftsführer Karl Manfredi bringt es auf den Punkt: „Für Brennercom beginnt ein neues Kapitel, das an unsere Unternehmenstradition des kontinuierlichen Fortschritts anknüpft: Mit einer leistungsstarken und flexiblen Cloud, die auf neuesten Technologien aufsetzt, bauen wir unsere Online-IT-Dienste kontinuierlich aus.“ Dadurch lassen sich die Ressourcen einer erstklassige IT-Infrastruktur und von Hochgeschwindigkeitsnetzen extrem flexibel kombinieren und integrieren, um für die Unternehmen einen benutzerfreundlichen und flexiblen Zugriff zu schaffen. „Auf den Netzen laufen die Dienstleistungen und Anwendungen, mit denen wir beweisen, dass wir den Unternehmen nur das Beste in Sachen Netztechnologie bereitstellen. Das Brennercom Netz ist ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb und ein zusätzlicher Trumpf für unsere Kunden, die bereits gezeigt haben, dass sie die Sicherheit und Zukunft ihres Geschäfts darauf aufbauen möchten.“

Anlässlich der Einweihung ihrer neuen Serverfarm CUbE und des Network Operation Center hat die Brennercom die Merkmale und Vorteile des Cloud Computing als IT-Technologie der Zukunft vorgestellt. Erfahren Sie mehr unter: www.event.brennercom.it
 
 




DE IT EN
Deutsch
OK