MITTEILUNG

Diese Seite benutzt Cookies und erlaubt das Setzen von "Drittanbieter-Cookies".
Für weitere Informationen, und um die Verwendung von Cookies entsprechend Ihren Wünschen zu verwalten, kann hier die umfassende Aufklärung zum Datenschutz eingesehen werden.
Wenn Sie auf "OK" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Sie können diese Einstellung jederzeit unter der Rubrik "Cookies verwalten" verwalten oder ändern.
 
 
 
 
 
 
 

Die grünen Technologien der Brennercom sparen eine viertel Million Euro in den Rechenzentren ein

Die grünen Technologien der Brennercom sparen eine viertel Million Euro in den Rechenzentren ein
 

Neue Lösungen für Cloud-Services reduzieren Stromverbrauch und Umweltbelastung

 
Green-IT ist nicht nur gut für die Umwelt: Der Bozner Kommunikationsdienstleister Brennercom setzt als IT- und Cloud-Serviceprovider Maßstäbe in Sachen umweltfreundlicher Technologien in Rechenzentren. Schon ab diesem Jahr wirkt sich das positiv auf den umwelt- und res-sourcenschonenden Betrieb sowie die Arbeitsbedingungen vor Ort aus und bringt erhebliche Einsparungen der Betriebskosten mit sich.

Denn in den beiden unternehmenseigenen Rechenzentren in Bozen und Trient, die im Zusammenhang mit der Ausweitung der Geschäftstätigkeiten im Bereich Cloud-Computing erheblich ausgebaut wurden, setzt das Unternehmen zur Kühlung der IT-Räume auf einen Mix aus Technologien, die teilweise unternehmensintern entwickelt wurden und patentiert sind.

Die innovativen Kühlkonzepte optimieren einerseits die Funktionsweise der Kühlsysteme – auch „Chiller“ genannt – und reduzieren zugleich die in die Rechnerräume geführte Kühlluft. Möglich ist das durch eine direkte Kühlung der Racks mit den IT-Geräten, also den Servern und Speichereinheiten. Durch das Zusammenspiel dieser Kühlsysteme, die den strengen umweltschutzrechtlichen Auflagen entsprechen, reduziert Brennercom die zur Klimatisierung benötigte Energie etwa um die Hälfte und damit die Gesamtstromkosten um bis zu 25 Prozent. Daraus ergeben sich bei stabilem Betrieb Kostenersparnisse von 250.000 Euro pro Jahr auf die jährlichen Stromkosten von rund einer Million Euro.

„Der Energieverbrauch gehört bei Rechenzentren zu den größten Kostenfaktoren, und davon wiederum entfällt ein beachtlicher Teil auf die Kühlung und Klimatisierung der IT-Infrastruktur. Der Strombedarf zur Kühlung der Geräte ist fast genauso hoch wie der für ihren Betrieb“, erläutert Geschäftsführer Karl Manfredi.

Doppelte Einsparungen für eine umweltfreundliche Informationstechnologie

Der von Brennercom eröffnete Weg zeigt, wie aus Innovationen konkrete und unmittelbare Vorteile im Sinne von „grüner IT“ entstehen. Im Zusammenhang mit dem Ausbau seiner Rechenzentren hat Brennercom zur Senkung des Energieverbrauchs sogenannte „Chiller“ einbauen lassen – ein auf dem Prinzip der freien, also passiven Kühlung beruhendes Kühlsystem. Bei Außentemperaturen bis 15 Grad wird die Wärme dabei einzig und allein mittels entsprechend gefilterter Außenluft abgeführt. Diese kühlt Radiatoren, in denen eine Wasser-Glykol-Mischung zirkuliert. In dem Hauptrechenzentrum in Bozen arbeiten drei solcher Freikühl-Chiller intelligent zusammen. Bei niedrigen Außentemperaturen kann also auf Kompressoren verzichtet werden. Diese stromintensive mechanische Kühlung schaltet sich, unter Rückgriff auch auf Invertertechnik, erst dann stufenweise zu, wenn der oben genannte Grenzwert überschritten wird. Die Raumtemperatur wird so mit einer Toleranz von zwei Grad konstant auf 23 Grad gehalten.

Die Senkung des Energiebedarfs und damit die Reduzierung der Stromkosten liegen bei dieser „natürli-chen“ Freikühlung ohne den Einsatz von Kompressoren bei 80 Prozent gegenüber herkömmlichen Sys-temen. Im Jahresdurchschnitt (also im Betrieb mit und ohne Kompressorkühlung) ergibt sich eine Einsparung von circa 333.000 Kw/h, entsprechend insgesamt 25-30 Prozent.

Ein zweites System senkt den Strombedarf durch die direkte Kühlung der Racks in den Rechnerräumen. Herkömmliche Kühlungssysteme beruhen auf einer abwechselnden Anordnung von sogenannten Kalt- und Warmgängen. Dabei werden die Letztgenannten über Gitter im Boden mit Kaltluft versorgt, die in die Racks gesaugt und auf deren Rückseite mit einer höheren Temperatur in den Warmgang abgegeben wird, wo die Luft entweder abgesaugt oder direkt gekühlt wird. Das von Brennercom erarbeitete und patentierte Konzept sieht dagegen den Einsatz von gefilterter Außenluft vor, die direkt in die Serverschränke geführt wird, diese also von innen kühlt und so Streuverluste vermeidet. Diese Lösung führt zusätzlich zur „freien Kühlung“ nochmals zu einer geschätzten Stromeinsparung von 30 Prozent.

Brennercom

Brennercom gehört zu den dynamischsten Anbietern von Telekommunikations- und IT-Infrastrukturdiensten und fungiert mit Zweigstellen in Innsbruck und München als Scharnier zwischen Norditalien und dem deutschsprachigen Markt. Der führende Ansprechpartner für Unternehmen aus dem Trentino–Südtirol versorgt auch verschiedene Regionen im Nordosten Italiens, die an seinen Backbone Mailand-München angeschlossen sind, mit Glasfaser. Da-neben bietet Brennercom Cloud Computing-Services, die auf den unternehmenseigenen Rechenzentren der jüngsten Generation in Trient und Bozen aufsetzen. Im Jahr 2012 erzielte die Brennercom AG mit einem Umsatz von 31,7 Millionen Euro ein Plus von 9 % gegenüber dem Vorjahr, auf Konzernebene beliefen sich die Umsätze auf 37 Millionen. Das Unternehmen hat 115 Beschäftigte (Mitarbeiterzahl im Konzern: 155). Hauptaktionäre sind die Gruppe Athesia (48,3 %) und die Autonome Provinz Bozen (42,3 %).  Twitter: @brennercom
 
 




DE IT EN
Deutsch
OK