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Brennercom startet mit b.SAFE die sichere E-Mail-Kommunikation mit zertifizierter PEC-Adresse

Brennercom startet mit b.SAFE die sichere E-Mail-Kommunikation mit zertifizierter PEC-Adresse
 
 
Die zertifizierte elektronische Post ist rechtlich dem Einschreiben gleichgestellt. Daraus ergeben sich neue Chancen aber auch neue Pflichten für Unternehmen und Freiberufler. Seit Juli 2013 gilt das auch für Einzelfirmen und bald auch für alle anderen Bürger. Im Rahmen einer Tagung, die Lösungen für die neuen Herausforderungen diskutierte, präsentierte der ICT-Dienstleister Brennercom in Bozen b.SAFE – ein Angebot für die zertifizierte elektronische Post, das erweiterte Aufbewahrungszeiten und zusätzliche Dienstleistungen bietet.

Die drei Buchstaben PEC stehen für eine neue Form der Kommunikation von Millionen von Unternehmen und Selbstständigen in ganz Italien – allein in den Provinzen Bozen und Trient sind das mehr als 50.000. Der Einfluss der „zertifizierten E-Mail-Adresse“, abgekürzt PEC (Posta Elettronica Certificata), wächst: Nachdem die Pflicht, eine PEC einzurichten, bisher Unternehmen und Selbstständige betraf, gilt dies ab dem 1. Juli 2013 auch für Einzelfirmen und insgesamt alle Inhaber einer Mehrwertsteuernummer. Die zertifizierte E-Mail-Kommunikation kommt vor allem im Schriftverkehr zwischen Unternehmen und öffentlicher Verwaltung zum Einsatz. Auch für alle anderen Bürger werden die neuen Funktionalitäten zunehmend interessant.

Der ICT-Dienstleister Brennercom aus Bozen kündigte nun eine Lösung an, die alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt und Nutzer zugleich unterstützt – mit mehr organisatorischer Effizienz und echter Beratung. Der Telekommunikationsanbieter baut sein Angebot für Geschäftskunden weiter aus und setzt dabei auf das unternehmenseigene Hochgeschwindigkeitsnetz und seine beiden Rechenzentren in Bozen und Trient.

Das neue Lösungspaket für die zertifizierte E-Mail-Adresse mit dem Namen b.SAFE bietet unter anderem eine zeitlich unbegrenzte Aufbewahrung der Unterlagen (während manche Standardprodukte am Markt die Sende- und Empfangsbestätigungen nur drei Jahre lang speichern). Außerdem gehören Rechtsberatung und kontinuierliche Überprüfung der Funktionstüchtigkeit des Dienstes zum Leistungsumfang. Denn für den Schriftverkehr mittels zertifizierter E-Mail-Adresse gelten dieselben Regeln wie für jede Geschäftskorrespondenz, beispielsweise die zehnjährige Aufbewahrungspflicht. Diesen Aspekt und andere Themen diskutierten Fachleute im Rahmen einer von Brennercom organisierten Tagung. b.SAFE wird unterschiedlichen Nutzergruppen zur Verfügung stehen – sowohl Freiberufler und Einzelfirmen als auch Geschäftskunden und Unternehmen jeder Größe sowie öffentliche Einrichtungen. Der Workshop fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe b.ACADEMY statt, mit der Brennercom Schulungen für Manager anbietet.

Wenn beide Seiten, Sender und Empfänger, mittels zertifizierter E-Mail-Adresse kommunizieren, dann ist der elektronische Schriftverkehr genauso rechtsverbindlich wie ein Einschreiben mit Rückschein. Zugleich lassen sich Postspesen einsparen und der Zeitaufwand verringern – beispielsweise fürs Anstehen am Postschalter. „Gemeinsam mit autorisierten Geschäftspartnern in ganz Italien bietet Brennercom Lösungen für Freiberufler, Betriebe und Großunternehmen an. Allen Angeboten gemeinsam sind die sehr hohen Sicherheitsprofile für den Betrieb und die Instandhaltung der Archive. In jedem Fall gewährleistet sind Aufbewahrungsfristen von zehn Jahren, die für Geschäftskorrespondenz vorgeschrieben sind“, hob Brennercom Geschäftsführer Karl Manfredi hervor.

Auswirkungen der zertifizierten E-Mail-Adresse auf Provinzebene

Seit dem 30. Juni 2013 ist die Einrichtung zertifizierter E-Mail-Adresse (PEC) verpflichtend für alle Unternehmen – einschließlich Einzelfirmen und Selbstständige, die in ein Berufsverzeichnis eingetragen sind. Der Hintergrund: In Italien unterliegen über 5 Millionen Steuerzahler der regionalen Gewerbesteuer IRAP, das sind alle „organisierten“ Unternehmen und Selbstständige, also auch solche mit nur einem Angestellten. Davon sind in den Provinzen Bozen und Trient rund 57.000 bzw. 52.000 ansässig. In Südtirol gibt es allein 43.000 Unternehmen und Selbstständige mit aktiver Geschäftstätigkeit, von denen rund die Hälfte nur einen Mitarbeiter hat. 40 Prozent beschäftigen zwischen zwei und neun Mitarbeiter. In 93 % der Betriebe arbeiten jeweils weniger als 10 Mitarbeiter. Im Trentino liegt die Zahl der Unternehmen bei rund 40.000, auch hier hat die Hälfte nur einen Mitarbeiter, 40 Prozent beschäftigen zwei bis neun Angestellte (Angaben laut Arbeitsstättenzählung Gewerbe und Dienstleistungssektor Istat / Ateco).

Brennercom
Brennercom gehört zu den dynamischsten Anbietern von Telekommunikations- und IT-Infrastrukturdiensten und fungiert mit Zweigstellen in Innsbruck und München als Bindeglied zwischen Norditalien und dem deutschsprachigen Markt. Der führende Ansprechpartner für Unternehmen aus dem Trentino–Südtirol versorgt auch verschiedene Regionen im Nordosten Italiens mit Glasfaser. Diese sind an das eigene Hochgeschwindigkeitsnetz auf der Trasse Mailand-München angeschlossen. Daneben bietet Brennercom Services für Cloud Computing, die auf unternehmenseigenen Rechenzentren der jüngsten Generation in Trient und Bozen aufsetzen. Im Jahr 2012 erzielte die Brennercom AG mit einem Umsatz von 31,7 Millionen Euro ein Plus von 9 % gegenüber dem Vorjahr, auf Gruppenebene beliefen sich die Umsätze auf 37 Millionen.
Das Unternehmen hat 115 Beschäftigte (Mitarbeiterzahl der Brennercom-Gruppe: 155). Hauptaktionäre sind die Gruppe Athesia (48,3 %) und die Autonome Provinz Bozen (42,3 %).
 
 




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