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Brennercom erhält Patent für Gewerbliche Erfindung

Brennercom erhält Patent für Gewerbliche Erfindung
 
 
Zur Kühlung der drei Rechenzentren in Bozen, Trient und Innsbruck setzt das ITK-Unternehmen Brennercom auf einen Mix aus Technologien. Eine der unternehmensintern entwickelten Lösungen zur Raumkühlung ist nun patentiert worden. Dieses System sorgt für ökologische Nachhaltigkeit und senkt die Stromkosten.

In Rechenzentren fallen hohe Stromkosten für den Betrieb des IT-Equipments an. Nicht nur: In vergleichbarem Umfang entstehen Energiekosten auch zur Kühlung der Geräte. So beläuft sich die Stromrechnung der Brennercom auf insgesamt etwa eine Million Euro, wovon rund die Hälfte auf die Kühlung der IT-Räume entfällt. Mit den nun eingesetzten Lösungen, reduziert das Südtiroler ITK-Unternehmen den für die Kühlung nötigen Strombedarf zwischen einem Drittel und fünfzig Prozent – je nach Einsatzort und eingesetzter Technologie. Eine von den angewendeten Lösungen wurde von Luca Mattolin – Team Leader der Business Unit Network Infrastructure und Energy Manager der Brennercom – unternehmensintern entwickelt. Und die Lösung ist nun als gewerbliche Erfindung patentiert worden.

Bei dem patentierten System handelt es sich um ein Konzept, das die Kühlluft durch Gitter direkt in die Schränke (Racks) mit den Servern und Platteneinheiten verteilt. Hierbei wird auf die mit hohen Streuverlusten verbundene Zuführung von Kaltluft in die IT-Räume verzichtet. Somit reduziert sich der Strombedarf um weitere 30 Prozent und es reduziert sich das Geräusch in den technischen Räumlichkeiten. Auf diese Weise lässt sich der Energiebedarf zur Kühlung des IT-Maschinenraums gegenüber herkömmlichen Lösungen um die Hälfte senken.

Das Unternehmen hat gleichzeitig ein innovatives Luftkühlungssystem für Serverfarmen eingeführt. Bei Außentemperaturen bis 15 Grad ermöglicht es eine natürliche Abkühlung mit „intelligenten“ Lüftern. Die Ventilatoren drücken die Luft in die Wärmetauscher (die sogenannten „Chiller“), wobei auf die als „Stromfresser“ bekannten Kompressionssysteme verzichtet werden kann. Bei Überschreiten des genannten Temperaturwerts wird die Kompressor-Kühlung dann stufenweise zugeschaltet. Unter idealen Bedingungen reduziert sich der Stromverbrauch so um bis zu 80 Prozent. Im Jahresdurchschnitt liegen die Einsparungen bei über 30 Prozent.

„Das Thema Stromverbrauch wird bei einem effizienten IT-System zunehmend wichtiger“, kommentiert Geschäftsführer Karl Manfredi. „Wir sind sehr stolz, hier Lösungen gefunden zu haben und einzusetzen, die sich nicht nur für die Brennercom und damit für die Kunden positiv auswirken, sondern Vorteile auch für die Umwelt mit sich bringen. Die Lösung, die wir der Innovationskraft und Erfahrung von unserem technischen Mitarbeiter Luca Mattolin verdanken, können auch anderen Unternehmen und Organisationen neue Wege eröffnen“, ergänzt der Geschäftsführer.

Das grüne Logo der Brennercom steht für ökologische Nachhaltigkeit. Die Investitionen und technologischen Lösungen „made in Bozen“ sorgen darüber hinaus für wirtschaftlich messbare Vorteile. Denn das ITK-Unternehmen hat neue Lösungen entwickelt, die den Stromverbrauch reduzieren und CO₂-Emissionen senken. Das bringt neben ökologische auch wirtschaftliche Vorteile mit sich, nämlich Einsparungen bei einem der größten Kostenfaktoren für den Betrieb von IT-Systemen: Die Reduzierung der Stromkosten bewegt sich derzeit um die 200.000 Euro pro Jahr. Bei Vollbetrieb mit Anlauf der neuen Projekte wird die Reduzierung auf 250.000 Euro geschätzt. Mit den Rechenzentren in Bozen, Trient und Innsbruck weitet Brennercom derzeit seine Tätigkeiten in Richtung IT-Services aus der Cloud für Firmen und Behörden aus: Rechenleistung und Archivierungslösungen stellt Brennercom Kunden nach Bedarf sicher über das Netz zur Verfügung.

Weitere Eingriffe betrafen die Beleuchtung, die im Zuge des Aus- und Umbaus der Brennercom Serverfarmen weitestgehend auf energiesparende LED-Technologie umgerüstet wurde.


BRENNERCOM
Brennercom gehört zu den dynamischsten Akteuren der ICT-Branche (Informations- und Kommunikationstechnologie). Mit Hauptsitz in Bozen und einer Niederlassung in Trient fungiert Brennercom als Bindeglied zwischen Norditalien und dem deutschsprachigen Markt, auf dem das Unternehmen ebenfalls mit Zweigstellen (im österreichischen Innsbruck und in München) präsent ist. Auch in Mailand, Verona und Rovereto ist der ICT-Anbieter mit Geschäftsstellen vertreten und vertreibt seine Dienstleistungen in ganz Italien sowie im Ausland. Mit einem unternehmenseigenen Glasfasernetz, das stetig wächst, sowie einer fortschrittlichen firmeneigenen IT-Infrastruktur, deren Kernstück hochmoderne Rechenzentren bilden, bietet Brennercom ein breites Spektrum innovativer Dienstleistungen: Informationstechnologie, Netze, Kommunikation und hochperformantes Cloud Computing auf der Grundlage neuester Technologien. Als führender Ansprechpartner im Bereich IT, Internet und Telekommunikation für Unternehmen im Raum Trentino-Südtirol schließt Brennercom auch verschiedene Regionen im Nordosten Italiens an das Brennercom Backbone-Netz Mailand-München an und versorgt diese mit Glasfaser. Cloud Computing-Services, die auf den unternehmenseigenen Rechenzentren der jüngsten Generation in Trient, Bozen und Innsbruck aufsetzen, runden das breite Angebotsspektrum ab.
Im Jahr 2013 erzielte die Brennercom AG mit einem Umsatz von 32,1 Millionen Euro ein Plus von 1 % gegenüber dem Vorjahr. Auf Gruppenebene beliefen sich die Umsätze auf ca. 40 Millionen. Das Unternehmen hat 120 Beschäftigte (Mitarbeiterzahl in der Gruppe – d.h. inklusive Telefonia Alto Adige GmbH und Met Italia GmbH: 180). Hauptaktionäre sind die Gruppe Athesia (48,3 %) und die Autonome Provinz Bozen Südtirol (42,3 %).
 
 




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