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Brennercom bleibt auf Expansionskurs: 9 % Wachstum in 2012

Brennercom bleibt auf Expansionskurs: 9 % Wachstum in 2012
 

Das Mutterhaus erzielt 32 Millionen Euro Umsatz, führt Cloud-Services ein und baut Glasfasernetz aus

 
Der Anbieter, der 75 der 100 umsatzstärksten Unternehmen aus Südtirol und 42 der Top–100-Unternehmen mit Sitz im Trentino mit Telekommunikationsdiensten versorgt, baut sein Einzugsgebiet und sein Angebot an IT-Leistungen aus: Brennercom profitiert von stabiler Gewinnlage und starker Investitionsdynamik.

Kontinuierliche Wachstumszahlen bei der Brennercom AG, die ihren Umsatz- und Gewinntrend bei konstant hohen Investitionen in einem entschieden anspruchsvollen Marktumfeld auch in diesem Jahr bestätigt. Die Aktionärsversammlung (Hauptanteilseigner sind die Gruppe Athesia mit 48,3 % und die Autonome Provinz Bozen mit 42,3 %) hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 verabschiedet. Mit Umsätzen des Mutterhauses Brennercom AG in Höhe von 31,7 Millionen Euro (+ 8,9 %) und einem Reingewinn von 1,2 Millionen wird der Vorjahreslevel gehalten (1,3 Millionen) und auch die Investitionsdynamik bleibt auf hohem Niveau. Der Gesamtumsatz der Gruppe gegenüber externen Kunden, inklusive des Umsatzes der auf Netzinstallation und -wartung spezialisierten Tochtergesellschaft Telefonia Alto Adige, beläuft sich auf 37 Millionen Euro.

Mit einem operativen Ergebnis (Ebitda) von 9,8 Millionen Euro – entsprechend einem Plus von 2,1 % – und einer Ebitda-Marge von 30,8 % bleiben die Ertragskennzahlen im Wesentlichen stabil. Im Einklang mit der starken Investitionsdynamik werden wiederum Abschreibungen von knapp einem Viertel der Umsätze (23,7 %) ausgewiesen.

„Auch das Jahr 2012 stand für Brennercom im Zeichen der Konsolidierung und Zukunftsorientierung und hat eine neue Wachstumsphase mit Aufgaben und Investitionen eingeleitet, die wir in diesem Jahr fortsetzen werden“, erklärt der Präsident Ferdinand Willeit. „Immer mehr Unternehmen wählen Brennercom als zuverlässigen Partner, der Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet und sie bei ihren Wachstumsprojekten unterstützt. Merkmal dieser neuen Phase ist die geografische Expansion sowie der Ausbau unseres Dienstleistungsangebots.“

„Das vergangene Jahr prägte eine stark beschleunigte Erschließung wirtschaftlicher Kerngebiete der Region und innerhalb der Provinzen Bozen und Trient, beispielsweise der Industriegebiete im Süden und Norden von Trient“, kommentiert Geschäftsführer Karl Manfredi. „Die geplante Expansion konnte mit der Eröffnung des Sitzes in Verona wesentlich vorangetrieben werden. Denn diese war der erste Schritt hin zu neuen Investitionen im Gewerbegebiet Nogarole Rocca, dessen Anbindung an unser Kernnetz fast abgeschlossen ist“.

Weitere Investitionen des vergangenen Jahres betrafen den Ausbau der Rechenzentren in Trient und Bozen sowie des sie verbindenden Hochgeschwindigkeitsnetzes. Dieses gehört nun europaweit zu den leistungsfähigsten Verbindungsnetzen überhaupt, mit dem die beiden IT–Pole in Trient und Bozen miteinander kommunizieren und wie eine einzige Einheit operieren, obwohl sie aus Sicherheitsgründen geografisch voneinander getrennt sind.

Auch auf der Personalseite schlägt sich diese Entwicklung mit einem Zuwachs um 10 % auf 155 Mitarbeiter auf Konzernebene und auf 115 Beschäftigte bei der Muttergesellschaft nieder. Bedingt waren die Neueinstellungen hauptsächlich durch den Anlauf neuer Projekte, die im Verlauf des Jahres 2013 neue Geschäftsinitiativen generieren werden.

Ausbau der IT-Dienstleistungen für die Rechenzentren

Dank der Konsolidierung der Geschäftstätigkeiten zusätzlich zum Kerngeschäft und der Entwicklung neuer Sektoren konnte das Unternehmen nicht nur seine solide Expansion fortsetzen, sondern auch seine Gewinnmargen und Finanzkraft bestätigen. „In unserem wichtigsten Markt, Telekommunikationsdienstleistungen und Konnektivität im Geschäftskundensegment, sind wir weiter gewachsen: Zu unserem Kundenstamm zählten im letzten Jahr 75 der 100 umsatzstärksten Unternehmen in der Provinz Bozen und 42 der Top-100-Firmen mit Sitz in der Provinz Trient“, fügt Manfredi hinzu. „An diese und an andere Firmen richtet sich nun unser neues Dienstleistungsangebot im Bereich gemanagter IT-Infrastrukturen und Cloud Computing. Die Rückflüsse aus den durchaus erheblichen Investitionssummen - über 2 Millionen Euro im letzten Jahr - sind natürlich erst nach einer gewissen Zeit zu erwarten, wobei wir seit jeher die Strategie verfolgen, unsere Investitionen aus eigenen Mitteln unter Rückgriff auf die Vorjahresgewinne zu bestreiten.“

Nach seiner Vorausschau für das laufende Jahr gefragt, betont Geschäftsführer Manfredi: „Die Vorsicht, die angesichts wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen und der Unsicherheit in der Branche angebracht scheint, gilt es mit dem Willen zu vereinen, ein auf Qualität und Innovation aufbauendes Wachstum zu schaffen. Diese Werte sind seit jeher Erkennungsmerkmale der Brennercom.“ Die Einführung der Cloud Computing-Services, die unter anderem zur Eröffnung des neuen Rechenzentrums in Bozen und dem weiteren Ausbau des Datacenters in Trient geführt haben, steht für diese neue Entwicklungsphase. „Gerade wegen der gestiegenen wirtschaftlichen Herausforderungen besteht bei den Unternehmen der Bedarf nach einem möglichst dynamischen und gleichzeitig kosteneffizienten Management ihrer IT–Ressourcen“, erläutert Manfredi, „und das neue Brennercom Angebot b.CLOUD ist hier genau die richtige Antwort. Es liefert im Übrigen eine Trumpf-Karte für einen wachsenden Markt, der zur Lombardei, dem Triveneto und zukünftig auch zu weiteren Gebieten Italiens hin expandiert.“

Brennercom

Brennercom gehört zu den dynamischsten Anbietern von Telekommunikations- und IT- Infrastrukturdiensten und fungiert mit Zweigstellen in Innsbruck und München als Scharnier zwischen Norditalien und dem deutschsprachigen Markt. Als erster Ansprechpartner für Unternehmen aus dem Trentino–Südtirol versorgt Brennercom verschiedene Gebiete im Nordosten, die an seinen Backbone Mailand-München angeschlossen sind, mit Glasfaser. Daneben bietet es Cloud Computing-Services, die auf den unternehmenseigenen Rechenzentren der jüngsten Generation in Trient und Bozen aufsetzen. Im Jahr 2012 erzielte die Brennercom AG mit einem Umsatz von 31,7 Millionen Euro ein Plus von 9 % gegenüber dem Vorjahr, auf Konzernebene beliefen sich die Umsätze auf 37 Millionen. Das Unternehmen hat 115 Beschäftigte (Mitarbeiterzahl im Konzern: 155). Hauptaktionäre sind die Gruppe Athesia (48,3 %) und die Autonome Provinz Bozen (42,3 %).
 
 




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