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34 von 44 Gemeinden ans BB44-Netz angeschlossen, Berger und RAS zufrieden

 
 
Die Landesumweltagentur hat die Strahlenbelastung durch das BB44-Funknetz als völlig unbedenklich bezeichnet. Die Messwerte lägen weit unter dem gesetzlichen Limit, sagte der zuständige Labordirektor Luca Verdi am Freitagvormittag auf einer Pressekonferenz auf dem Rathausplatz in Gsies im Beisein von Informatik-Landesrat Hans Berger.

Auf der Pressekonferenz berichtete die Bietergemeinschaft Broadband 44+ über den Stand der Umsetzung des Breitband-Auftrags. Zum 08.08.2008 wurden 34 der insgesamt 44 von Auftrag betroffenen Gemeinden an das Breitbandnetz angeschlossen. Die RAS (Rundfunkanstalt Südtirol) ist derzeit mit der technischen Abnahme des 2. Auftragsloses beschäftigt. Zehn Gemeinden des 2. Loses seien bisher abgenommen worden, informierte der technische Leiter der RAS, Johann Sil-bernagl. Zum Breitband-Projekt insgesamt sagte Silbernagl, die Lage sehe "gut aus".

Landesrat Berger räumte ein, dass Funk-Technologie die Qualität und Zuverlässigkeit einer Kabel-lösung nicht erreichen könne. Breitband über Funk sei allerdings die vernünftigste und am schnellsten umsetzbare Option, solange die ländlichen Gebiete Südtirols nicht über Glasfaser ver-fügten. Glasfaser sei ein "Langzeitvorhaben", das nach einer ersten groben Schätzung der Lan-desregierung etwa 20 Millionen Euro kosten und rund fünf Jahre beanspruchen werde. In der Zwi-schenzeit könne man nicht Zehntausende Bürger von der technologischen Entwicklung ausschlie-ßen, sagte Berger. Die Landesregierung will laut Berger "auf lange Sicht die wichtigsten Nebentä-ler Südtirols" mit Glasfaser versorgen.

Luca Verdi von der Landesumweltagentur, die im Zuge des 2. Breitbandauftrags Messungen an den Richtfunk- und Antennenanlagen von BB44+ durchführt, verglich die Sendeleistung einer BB44-Kundenantenne mit der eines Mobiltelefons. Was die Umsetzer für die Richtfunkstre-cke betrifft, so sprach Verdi von einer elektrischen Feldstärke von 2 Volt pro Meter in unmittelbarer Nähe der Anlage, der entsprechende gesetzliche Höchstwert liege bei 6 Volt pro Meter. Sein Fazit: "Die durch die BB44-Anlagen verursachte zusätzliche Strahlenbelastung ist extrem gering."
 
 




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